Design: das Verhältnis von Gefühl und Raum

Vielleicht sind Sie gerade dabei, Ihr Zuhause neu einzurichten oder zu renovieren, und fühlen sich gefangen im kleinmaschigen Netz flüchtiger Style-Trends. Dann können Sie auf jeden Fall die Dienste eines professionellen Innenarchitekten gebrauchen. So ein Profi findet Lösungen und kann Sie durch die Vielfalt der Inneneinrichtungen führen wie durch eine Galerie, in der nur schöne Originalgemälde hängen. Ein echter Profi berät Sie, wie Sie Ihre Innenräume so gestalten, dass Sie sich darin wirklich wohl fühlen, und wird Ihnen nichts aufdrängen, was Sie später bereuen. Dann sehen Ihre Räume nicht aus wie aus dem Katalog oder wie eine Ausstellung der neuesten Trends, sondern werden zu einer Aussage über Sie selbst, ohne Fehler zu riskieren und ohne von Ihren Zielen abzulenken.

Gemütliche Einfachheit

Die slowakische Designerin Zuzana Fašungová hat ihr Studio direkt nach ihrem Studium eröffnet, um interessante, moderne Wohnkonzepte zu gestalten, mit einem besonderen Augenmerk auf Gemütlichkeit.

 

„Ein gemütliches Zuhause für alle.“

 

Das ist das wichtigste Motto des Teska-Studios und findet sich auch in diesen Privaträumen wieder, die aus der Werkstatt dieser jungen Designerin stammen.

 

Weiße Küche mit schwarzem Boden, Barhockern und Hängelampen
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Badezimmer mit Dusche ohne Badewanne, kleiner Schrank und Waschbecken
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Die Worte Zuhause und gemütlich sind untrennbar mit Wärme verbunden, und Sie müssen selbst dann nicht darauf verzichten, wenn Sie einen minimalistischen und cleanen Look anstreben.

„Dieses Projekt hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig es ist, auf die Anforderungen und Wünsche des Kunden zu hören. Auf der einen Seite gab es diesen Wunsch nach ,reinem Design’, auf der anderen Seite gab es dieses Bemühen, ein warmes Gefühl von Zuhause zu schaffen. Ich glaube, wir haben das perfekt gelöst. Wir haben die ursprünglich smaragdgrüne Küche auf Weiß-Grau umgestellt“, sagt Zuzana über den Prozess der Raumgestaltung.

 

Steinplatte und Kantendetail
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„Mag sein, dass es am Anfang die Angst vor einer weißen Arbeitsplatte gab, aber das hat sich als unnötig herausgestellt. TechniStone® war die richtige Wahl. Es ist langlebig, sehr angenehm anzufassen und ästhetisch ansprechend“, fügt Zuzana hinzu.

Die weiße Küche ist einfach ein zeitloses Schmuckstück, das den Raum erhellt und mit keinen anderen Innenbereichen in Konflikt gerät. Mit der richtigen Auswahl an Materialien müssen Sie definitiv keinen Kompromiss zwischen Design und Nutzwert eingehen, denn beides sind wichtige Bestandteile der Funktionalität. Die Aufgabe des Designers ist es, immer nach Lösungen zu suchen, die den Kunden zufriedenstellen – ohne Abstriche bei Qualität und Funktionalität:

„Die Küche muss vor allen Dingen praktisch sein, natürlich auch ästhetisch interessant, aber Funktionalität gewinnt bei mir immer. Es passiert auch mal, dass ich während der Gestaltung vom Computer weggehen muss, wenn der Kunde totales Science-Fiction will, aber die Situation beruhigt sich am Ende immer, und beide Seiten sind dann mit dem Ergebnis zufrieden.“

 

Gute Technologien machen das Komplexe einfach

Manchmal gerät selbst ein Designer in unvorhergesehene Situationen. Technologien entwickeln sich laufend weiter und saugen Design regelrecht auf. Man muss immer hellwach sein und auf dem Laufenden bleiben, was neue Trends und technische Tricks angeht. „Ich liebe die Teleskophaube von Gaggenau. Ich finde sie sehr praktisch und trendy, auch wenn wir sie noch nie selbst eingesetzt haben. Sie erscheint wie eine Decke, die das Kochfeld beschirmt.“

 

Schüssel mit Gemüse auf einer Steinplatte
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In Sachen Küche ist Zuzana allerdings eine Befürworterin des Klassischen, und deshalb ist sie ein großer Fan von Gas-Kochfeldern und dem Kochen mit frischen Kräutern. „Wo man wirklich kocht, muss es duften“, fügt sie hinzu.

 

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Zuzana Fašungová ist Gründerin des Studios Teska und eine professionelle Innenarchitektin mit einem Showroom in Bratislava: Elite Bath Kitchen. Sie kommt von einem rein projektbasierten Hintergrund über die Innenarchitektur zum Bau ihres eigenen Hauses, alles mit erst 33 Jahren.